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BioIntegrale-Weinbau; ein paar Tipps

Enhance the relationship man-vineyard through the rediscovery of traditional agricultural practices scientifically and technically up to date: this is the assumption that shapes our Biointegrated viticulture. But beware: this is not simply an agronomic practice but a modus operandi in which each action builds a new awareness..

Here there are, briefly, the general principles:

· Go beyond the approach of monoculture.

· Honor the natural cycles.

· Build a production system that values the living systems of soil, plants and animals.

· Safeguard the quality of soils, beginning from the rationalization of mechanical equipment.

· Encourage the longevity of wine structures.

· Respect the natural physiology of the plant.

· Maintain and increase long-term fertility and biological activity of soils.

· To raise awareness and educate the consumer.

And here is some operational guidance to understand in practice, how to behave:

· Interpose one or more crops that make your company multifunctional: Have you ever thought of short chains for the production of bread, beer, fodder?

· Consider animals on the farm as an all-round resource: geese or sheep bred in the wild not only keep the rows clean but may create a short chain of small meat production for local markets and eggs to clarify wines.

· Use draft animals to replace, when possible, the tractor: the oxygenation of the soil will increase, your vines will thank you.

· How to protect the soil? First of all, choose to harvest with manual transport, always put light or tracked vehicles first when animal traction is not possible, use means for multi-row treatment (in one transit, you work on both sides) or multifunctional machines (in one transit, you perform different actions).

· Avoid cyclical grubbing: rationally designed the facility, plan annual re-thickening, give preference to only rootstocks, graft the scion reusing varieties already in the company, and you're halfway there.

· And if you have to face a removal, let the soil rest for at least four years, with a rotation of improving herbaceous essences.

· Limit your intervention on the plant: avoid scions and prefer rolling up the branches along the row's tallest wire (“accapannamento) , pay attention to risks of necrosis (choose cuts on wood of maximum a year or two), irrigate only when absolutely necessary.

· Plan the reduction of external chemical inputs - do not exceed the maximum dose of copper metal of 3 kg / ha, in addition to sulfur. And privilege the technique of "sexual confusion" to control noxious insects.

· Take care of the land: use only organic fertilizers, produce compost internally, check that the manure comes exclusively from non-intensive farming and without use of antibiotics, use only mineral of natural origin (chalk, silt, clay).

· Practice combination with herbaceous covers: plan sowing of herbaceous essences (legumes, grasses, crucifers) based on a correct rotation and your soil type.

· Indicate everything in the label: tell the products used both in the vineyard and in the winery, giving reasons for choices and reasons. The Biointegral consumer is educated!

 

Das Verhältnis Mensch-Weinberg stärken durch die Wiederentdeckung traditioneller, agronomischer Arbeitsmethoden, die auf dem aktuellsten wissenschaftlichen sowie technischen Stand sind: Das ist die erste Voraussetzung des BioIntegrale-Weinbaus. Aber seien Sie vorsichtig: Es geht nicht nur um eine reine agronomische Arbeitsmethode, sondern um einen modus operandi, bei dem jede einzelne Aktion für ein neues Bewusstsein sorgt.
Im Folgenden eine kurze Zusammenfassung der wesentlichen Grundsätze:

 

  • Den Ansatz der Monokulturen überwinden.
  • Die natürlichen Zyklen unterstützen.
  • Ein Produktionssystem schaffen, das die Lebenssysteme von Boden, Pflanzen und Tieren schätzt.
  • Die Bodenqualität schützen, beginnend mit der Rationalisierung der Maschinen.
  • Die Langlebigkeit der Pflanzung der Weinreben fördern.
  • Auf die natürliche Physiologie der Pflanze achten.
  • Die langfristige Fruchtbarkeit sowie die biologische Aktivität des Bodens bewahren und erhöhen.
  • Den Verbraucher sensibilisieren und erziehen.


Hier einige operative Anweisungen, um das praktische Verhalten zu verstehen, wie folgt:

 

  • Fügen Sie eine oder mehrere Kulturen ein, die Ihren Betrieb multifunktional machen: Haben Sie schon mal an kurze Produktionsketten für die Herstellung von Brot, Bier oder Futter gedacht?
  • Betrachten Sie die Tiere in Ihrem Betrieb als vollständige Ressourcen: Nicht nur halten die Gänse und Schafe in freier Wildbahn die Rebzeilen sauber, sondern sie können auch eine kurze Produktionskette bilden sowohl von Fleisch für lokale Märkte als auch von Eiern für die Schönung des Weins.
  • Wenn es möglich ist, ersetzen Sie den Traktor durch Zugtiere: Das wird zu einer höheren Bodenatmung führen und Ihre Weinstöcke werden es Ihnen danken.
  • Wie kann man die Böden schützen? Entscheiden Sie sich für eine Handlese mit Handtransport. Bevorzugen Sie leichte Transportmittel oder Raupenfahrzeuge, wenn der Einsatz von Zugtieren nicht möglich ist. Benutzen Sie Maschinen für die gleichzeitige Behandlung mehrerer Rebzeilen (man kann in einem einzigen Durchgang auf beiden Seiten gleichzeitig arbeiten) oder multifunktionale Maschinen (gleichzeitige Durchführung mehrerer Verfahren in einem einzigen Durchgang).
  • Vermeiden Sie das zyklische Ausreißen der Pflanzen: Planen Sie Ihre Pflanzung rationell, planen Sie jährliche Wiederbegrünungen, bevorzugen Sie die reine Unterlagsrebe, führen Sie die Reisveredlung durch die Verwendung der bereits im Betrieb vorhandenen Sorten durch; das ist schon die halbe Miete!
  • Wenn Sie unbedingt eine Transplantation durchführen müssen, lassen Sie den Boden für mindestens vier Jahre ruhen mit einer Fruchtfolge von nutzbringenden Kräutern und Gräsern.
  • Grenzen Sie Ihren Eingriff an der Pflanze ein: Vermeiden Sie den Rebschnitt, stattdessen biegen und binden Sie die Reben per Hand. Achten Sie auf das Risiko der Nekrose (führen Sie Rebschnitte von maximal ein/zwei Jahren durch), bewässern Sie die Pflanzen, nur wenn es unbedingt erforderlich ist.
  • Planen Sie eine Verminderung der externen chemischen Inputs, überschreiten Sie nicht die Höchstmenge an Metallkupfer von 3 kg/ha neben Schwefel. Bevorzugen Sie die Autokonfusion (sexuelle Verwirrung) zur Bekämpfung von Schädlingen.
  • Gehen Sie mit dem Boden sorgsam um: Verwenden Sie nur organischen Dünger; stellen Sie den Kompost selber her; vergewissern Sie sich, dass der Mist ausschließlich aus extensiver Tierhaltung und ohne Einsatz von Antibiotika stammt; benutzen Sie lediglich natürliche Mineralien (Gips, Schlick, Ton).
  • Führen Sie Mischkulturen mit Begrünungen durch: Planen Sie die Aussaat von Kräutern und Gräsern (Leguminosen, Gräser, Kreuzblütler) aufgrund einer richtigen Fruchtfolge und Ihrer Bodenart.
  • Schreiben Sie alles auf das Etikett auf: Erzählen Sie von den Produkten, die Sie sowohl auf dem Weingut als auch im Weinkeller benutzt haben, deren Auswahl und Gründe. Der BioIntegrale-Verbraucher muss erzogen werden

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pubblicato il 17-03-2015 in Weinbau