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Kompostieren: Aus dem Substantiv Kompost BioIntegrale sein

Kompost, kompostieren, Kompostierung: Alle drei Begriffe leiten sich aus demselben Wort ab; der Ausgangspunkt unserer Erzählungen zum Weinbau auf BioIntegrale-Art.


Man braucht lediglich den Abfall vom Rebschnitt - Traubenkamm, Trester und sämtliche Reste - wieder zu verwenden, den Mist der Zugtiere aus dem Betrieb hinzufügen und das war‘s: Daraus wird der beste Kompost für die Bodennahrung und somit für Ihre Rebstöcke.


Die Gesundheit der Böden ist nämlich eine der wesentlichen Voraussetzungen des agronomischen BioIntegrale-Ansatzes: Bodenatmung und Bodennahrung stellen die Grundlage für gesunde Pflanzen dar. Gesunde Pflanzen sind die beste Voraussetzung für gesunde Früchte. Und nur durch gesunde Früchte kann ein qualitativ hochwertigeres Produkt erzielt werden: Ein Wein, wie im vorliegenden Fall.


Das Erzielen eines hochwertigen Produktes ist das Ergebnis eines sehr langen Prozesses. Der BioIntegrale-Weinbau strebt Agrarmethoden an, die den menschlichen Eingriff an der Pflanze einschränken, die auf die natürliche Physiologie der Pflanze achten sowie die langfristige Fruchtbarkeit und die biologische Aktivität des Bodens steigern, mit dem Ziel, stärkere Pflanzen dank der tieferen Verwurzelung und der niedrigeren Belastung von externen Eingriffen zu erzielen; widerstandsfähigere, langlebigere Pflanzen.


Es muss eine langfristige Perspektive sein: Der BioIntegrale-Landwirt plant heute, um die Zukunft seines Betriebs zu sichern. Dabei verfolgt er einen neuen Ansatz einer sauberen, ethischen Landwirtschaft, die sich nicht auf seinen eigenen Einzelbereich beschränkt, sondern in der Aufwertung des eigenen Anbaugebietes die Voraussetzung zum Schutz des gesamten Ökosystems sieht.

Denn der Schutz des Anbaugebietes fängt bei uns an.


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pubblicato il 20-01-2015 in Weinbau