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Die Vitalität am Anfang

BioIntegrale sein, das haben wir hier gesehen, bedeutet nicht nur der Schutz des eigenen Anbaugebietes, sondern dessen konstante und lang anhaltende Aufwertung. Es heißt also, ein gesundes und daher wertvolles Ökosystem zu schaffen, das an die nächste Generation mit Stolz weitergegeben wird. Ein harmonisches Umfeld, ein lebenswichtiges Umfeld.


Damit dieses Vorhaben zu etwas mehr als reine schöne Worte wird, wird gerade ein Programmsystem überprüft, das wir in eine konkrete Arbeitsmethode umsetzen wollen.
Hauptziel: Ein Anbaugebiet zu beurteilen, um zu sehen, wie es um die Vitalität steht. Erster Schritt: Feststellung des anfänglichen Bestandes durch die Überprüfung einer ganzen Reihe von Eigenschaften und/oder durchgeführten Aktivitäten.


Wie machen wir das? Durch zwei Maßnahmen, die gleich maßgebend sind und sich gegenseitig ergänzen:
Einerseits die Beteiligung der Dozenten des Studiengangs Agrarwissenschaft an der Universität Florenz an der wissenschaftlichen Bewertung einiger Parameter (siehe unten) und für die Einrichtung eines Ad-hoc-Projektes für eine Doktorarbeit. Die Beteiligten sind:
- Stefano Benedettelli (Abteilung für Agrar- und Ernährungsproduktion und Umwelt);
- Annalisa Romani (Phytolab);
- Stefano di Blasi (Agronom und Önologe);
Andererseits die Beteiligung der CSQA (italienische führende Zertifizierungseinrichtung im Bereich Agrar- und Ernährungswissenschaft) an der Bewertung des Biodiversität-Indexes dank der Anwendung der Regelung Biodiversity Friends (mit Schwerpunkt auf dem Schutz der Biodiversität).
Was sind die konkreten durchzuführenden Aktivitäten und die zu überprüfenden Eigenschaften zur Berechnung der anfänglichen Vitalität in einem Anbaugebiet?
1. Die Bestimmung der biologischen Qualität der Böden durch die Identifizierung der Artenvielfalt an Flora und Fauna*;
2. die Prüfung der möglichen Hecken und/oder Wäldern
3. sowie nach nektarreichen Pflanzen und Blüten;
4. der Schutz der Agrobiodiversität durch die Aufwertung der autochthonen Weinstöcke, der alten Obstsorten, usw.*;
5. die Bewertung der Qualität der Oberflächengewässer durch die Identifizierung der verschiedenen Arten von Wasser-Makrofauna;
6. die Bewertung der Luftqualität durch die Identifizierung der Flechtenarten auf Pflanzen;
7. die Nutzung erneuerbarer Energien für die Energieversorgung;
8. die Aufwertung umweltverträglicher Produktionstechniken: Landmaschinen mit elektrischem Antrieb, wo es möglich ist, diese durch Zugtiere zu ersetzen und/oder Techniken mit geringerer Bodenbelastung einzusetzen*;
9. Prognosen über etwaige Bienenstöcke im Betrieb.


Jedem Parameter wird eine Punktzahl zugewiesen: Der BioIntegrale-Landwirt wird also bei sicheren Punktzahlen bezüglich seines Anbaugebietes anfangen. Es handelt sich um sichere Zahlen, denn sie sind das Ergebnis der Berechnung durch eine konkrete Beobachtung und sind wissenschaftlich zertifiziert. Die Punktzahlen werden den Status quo unseres Anbaugebietes bilden sowie die Karte einer neuen Identität: Der Anfang der BioIntegrale-Essenz.


* Diese Informationen wurden mit Unterstützung der Fakultät für Agrarwissenschaft an der Uni Florenz bewertet.
 


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pubblicato il 28-07-2015 in Umwelt